Die Sache mit dem Zucker…

Ihr Lieben,

der Januar stand im Zeichen der gro├čen Zucker-Freiheit ­čÖé
Im Rahmen der Eat Train Love Challenge habe ich mich dazu entschieden, weitgehend auf das „wei├če Gold“ oder (eher) das „wei├če Gift“ zu verzichten.

Anders als manche vermuten ist es bei mir kein Trend – nat├╝rlich ist mir eine gesunde Ern├Ąhrung immer wichtig (und ja, da darf es auch mal Ausnahmen geben, man lebt schlie├člich nur einmal).

Aber dieses Mal liegt der Grund an ganz anderer Stelle.


Und jetzt kommen wir zu den NEWS der Woche – nein, des noch so jungen Jahres:

Mini-Me wird im Fr├╝hjahr gro├čer Bruder ­čÖé

Baby is coming soon…

Ja, das ist nat├╝rlich kein Grund auf s├╝├če K├Âstlichkeiten zu verzichten – denn so mancher sagt ja allzu gerne: In der Schwangerschaft kann man sich auch mal was g├Ânnen.
Gut, das ist Ansichtssache – denn ich pers├Ânlich glaube das eine gesunde Ern├Ąhrung nie wichtiger ist, als in der Schwangerschaft.

Lieblingslekt├╝re

Aber wie auch immer, das ist auch nicht der Grund f├╝r mein Projekt: #Zuckerfrei!
Der liegt n├Ąmlich leider an gesundheitlichen Problemen: Ich habe Schwangerschaftsdiabetes!

Bl├Âder Mist sage ich euch! Und ihr werdet sicher erschrocken und besorgt sein – daher m├Âchte ich an dieser Stelle einfach mal etwas Aufkl├Ąrungsarbeit leisten, denn gerade im Familien- und Freundeskreis kamen zu diesem Thema doch einige Fragen auf.

Wenn man sich an ein paar Regeln h├Ąlt, ist die ganze Sache n├Ąmlich im besten Fall ein paar Tage nach der Geburt wieder verschwunden.

Wie kommt es dazu?
Es kann mehrere Ursachen daf├╝r geben. Meistens bekommen es jedoch Frauen die genetisch vorbelastet, ├╝bergewichtig und/oder ├Ąlter sind.

Was kann man dagegen tun?
Pr├Ąvention?! Naja, eine gesunde und ausgewogene Ern├Ąhrung und Bewegung sind schon mal ein guter Anfang. Aber manchmal hilft nur noch Insulin. So wie in meinem Fall, wenn der Blutzuckerspiegel in der Nacht ansteigt und der N├╝chternwert zu hoch ist, darauf hat man dann leider nicht so viel Einfluss.

Was kann passieren?
Ihr k├Ânnt euch vorstellen, dass der K├Ârper durch die Schwangerschaft sehr belastet ist und zu H├Âchstleistungen aufgefordert wird. Nun kommt „die Sache mit dem Zucker“ hinzu und manchmal kann der K├Ârper dies einfach nicht mehr alles stemmen. Dies hat zur Folge, dass selbst das ungeborene Baby „mithilft“. Das dieser Umstand f├╝r das Ungeborene nicht gerade gesund ist, muss ich euch wahrscheinlich nicht erkl├Ąren. Das Baby kann dadurch selbst Probleme mit Diabetes bekommen und es w├Ąchst meist ├╝berdurchschnittlich.
F├╝r die Mutter kann es im schlimmsten Fall bedeuten, dass die Diabetes nach der Geburt bleibt und die Geburt eines viel zu gro├čen Kindes nicht unkompliziert ist.

Daher:
Ich kann euch nur ans Herz legen bei einer Schwangerschaft diesen Test zu machen, denn es ist nicht nur f├╝r das Baby, sondern auch f├╝r euch gef├Ąhrlich wenn eine Schwangerschaftsdiabetes unentdeckt bleibt. Die Behandlung ist sicherlich m├╝├čig, aber unter Kontrolle von Frauenarzt, Hebamme und Diabetologen k├Ânnen die oben genannten Komplikationen weitgehend verhindert werden.

Mein Werkzeug…

Nat├╝rlich ist es ein bescheidenes Gef├╝hl und ich frage mich des ├ľfteren warum gerade ich so ein Problem haben muss! Denn es macht wirklich, wirklich keinen Spa├č mehr zu essen. Nach dem Essen bin ich meist irgendwie in Bewegung, damit der Insulinspiegel runter geht (und das ist mit wachsendem Bauch und schmerzendem R├╝cken kein gro├čes Vergn├╝gen).
Von dem st├Ąndigen Messen und Spritzen fange ich gar nicht erst an.

Es gibt ja viele Frauen die ihre Schwangerschaft genie├čen – dazu geh├Âre ich leider nicht… Ich bin einfach nur froh wenn es rum ist! So lange werde ich alles daf├╝r tun, dass Mini-Me 2.0 gesund und munter auf diese Welt kommt und dann sind hoffentlich alle aktuellen Sorgen und Wehwehchen vergessen!

Und das ist es, was mich dann doch antreibt mich gesund und ausgewogen zu ern├Ąhren – was mich davon abh├Ąlt ein St├╝ck Torte beim B├Ącker zu essen, was mich dazu bewegt auf mich und „unser“ Wohlbefinden zu achten, denn es gibt einfach nichts wichtigeres!

0 comments found

  1. Liebe Kerstin, herzlichen Gl├╝ckwunsch, das sind ja tolle news. Das mit der Diabetes hast du fest im Griff und Mini-Me2 geht es sicher dadurch so gut wie m├Âglich. Alles gute f├╝r die restliche Zeit. Lg Zehra

  2. Davon blieb ich zum Gl├╝ck verschont. Ich wei├č aber, dass ich mal bei meinem Frauenarzt in der Schwangerschaft riesige Mengen an rotem, zuckers├╝├čem Zeug trinken musste.
    Ich kann mir gut vorstellen, was es bedeutet. Mein Sohn hat Typ 1 und spritzt seit Beginn der 9. Klasse. Und ja. Es ist ist bei jedem normal, dass der Zucker zum Morgen hin ansteigt. Dort muss dann halt auch einen h├Âheren Faktor w├Ąhlen als am Abend, aber das kennst Du.
    Lass Dir so ein http://www.freestylelibre.de/ verschreiben. Das hast Du 14 Tage am Arm und musst Dich nicht dauern stechen. Gerade unterwegs ist das ideal.
    Was hast Du f├╝r Insoline bekommen?
    Hoffentlich eines, wo Du das Basal nur morgens spritzen musst. Bist Du bei einem Diabethologen?
    Ich gratuliere nat├╝rlich zur Schwangerschaft und dr├╝cke die Daumen, dass alles glatt l├Ąuft.
    LG Sunny

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