Das war mein 2017

Das war mein 2017

Ihr Lieben,
den Jahresrückblick lese ich bei vielen Bloggern besonders gerne –
also dachte ich mir, ich lasse mit euch zusammen mein Jahr 2017 Revue passieren.

 

Gestartet ist das Jahr 2017 ziemlich unspektakulär, aber sehr herzlich im Kreise besonders lieber Menschen, in einem ziemlich kleinen Ort, in Osthessen. Mit alkoholfreiem Sekt und später in meinen eigenen Bett und ohne Kopfweh am nächsten Tag. Ist auch mal ganz nett 😆
 Der Januar war voller Termine und ging schnell vorrüber, im Februar passierte außer meinem 34. Geburtstag auch nichts spannendes. Im März habe ich mir einen kleinen „Traum“ erfüllt, und mir ein neues Auto gekauft. Ich freue mich heute noch jedes Mal, wenn ich es sehe 💕
Der April ging auch viel zu schnell rum und die Party-Saison mit vielen runden Geburtstagen, Silber- und Goldhochzeiten startete.
Spontan am Balkon Champagner trinken – Kann ich!

Anfang Mai reiste ich mit meinen Eltern ganze 2.000 Kilometer in die Heimat meiner Mama – mit dem Auto… Ich erlebte einen anstrengenden, aber schönen Road-Trip zu meinen Wurzeln und zu meiner Omi, die ich viel zu selten sehe und die mich leider – mit Mitte 90 – nicht mehr erkannte.

Das war sehr hart für mich. Ich habe jedes Mal geweint, wenn ich aus ihrem Zimmer ging. Obwohl meine Tante und mein Onkel alles für sie tun und es ihr wirklich gut geht, hat es mir weh getan,einen Menschen, der immer so strebsam war, auf einmal so hilflos zu sehen.
Nur 3 Wochen später verstarb meine andere Oma, mit der ich aufgewachsen bin, ziemlich plötzlich.  Aber meine Familie und ich sind froh, dass sie nicht lange leiden musste und einfach eingeschlafen ist – so wie sie es immer wollte.

 

Meine Gedanken hierzu könnt ihr in Post ABSCHIED noch einmal lesen – das war mein persönlichster und liebster Post in 2017.
Und wie das Leben eben so spielt, Menschen werden geboren und Menschen sterben.
Besonders gefreut habe ich mich darüber, dass ich 2017 zum ersten Mal Patentante geworden bin. Dazu erzähle ich euch aber in einem anderen Post mal mehr.

Im Juni und Juli hatten wir viele schöne (und durch den Tod meiner Oma eben auch ein paar traurige) Momente mit der Familie – das hat uns wieder gezeigt, wie wichtig es ist, dass man füreinander da ist. Dass zusammen lachen und weinen oft so nah bei einander liegt und es schön ist, wenn man diese ganzen Emotionen zusammen erleben darf. Außerdem besuchte ich meinen ersten Handlettering-Kurs bei Frau Jott – ich bin immer noch gefesselt von meinem neuen Hobby und den schönen Dingen, die sie mit Stift und Papier zaubert.

August und September hatten viel Sonne, Kaffetrinken, besuche im Park und im Schwimmbad sowie jede Menge Cocktails zu bieten.

 

 

Im Oktober hielt das schöne Wetter an und da ich zum ersten Mal seit Jahren wieder einen Lolls-Montag miterleben durfte, habe ich es natürlich ordentlich krachen lassen 😉

No words needed 😇
Den November, mit seinem November-Blues, braucht keine Mensch. Jedenfalls geht es mir so!

Und der Dezember – tja – ich freue mich wie jedes Jahr auf Weihnachten!
Auf Glühweintrinken mit den Liebsten, Weihnachtsmarktbesuche und dann schließlich ENDLICH Weihnachten! Zusammen lachen, weinen, Anekdoten erzählen und das Jahr revue passieren lassen.

Weihnachtsmarkt mit der Familie

Wie schon erwartet, war Weihnachten sehr emotional, aber entspannt und da bin ich froh, dass meine Familie so ist, wie sie ist. Denn ich verbringe die Feiertage sehr gerne mit Ihnen und auch sonst hat uns dieses Jahr doch noch ein klein wenig enger zusammen geschweißt.

Wenn ich jetzt so darüber nachdenke, hatte das Jahr 2017 mehr Tiefen als Höhen – aber ich empfand das gar nicht so. Eher als ausgeglichen.
Und das ist doch das Wichtigste: Wenn man sagen kann, dass es zwar Höhen und Tiefen gab, diese sich aber die Waage gehalten haben und nach einem Tief immer wieder ein Hoch kommt.
Null-Linie wäre ja auch blöd!

Danke für die vielen tollen gemeinsamen Momente, liebe Kerstin 💕

Ich freue mich auf 2018, denn ich habe mir angewöhnt, dass ich positiver an Dinge herangehe.
Eher gute Laune habe als miese und mich an Kleinigkeiten erfreue, die vorher vielleicht als Selbstverständlich angesehen wurden. Das war nicht immer so, aber mit etwas gutem Willen und einer Prise Optimismus, funktioniert das mittlerweile wunderbar. Dadurch fühle ich mich ausgeglichener und das war mir nach den letzten Jahre wichtig.

Dankbar bin ich für meine Familie und meine Freunde, die mir den Rücken stärken, egal was ich tue. Dass sie gnadenlos ehrlich sind, obwohl ich das manchmal gar nicht hören will und dass ich mich immer auf sie verlassen kann.

Zwar habe ich keine Ahnung, was das neue Jahr für mich bereit hält – aber ich freue mich darauf und werde das beste daraus machen.

Ich wünsche Euch ein phantastisches neues Jahr – mit viel Zeit für die wichtigen Dinge im Leben, vielen unvergesslichen Erlebnissen und Momenten. Lasst es krachen!

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