Ordnung ist das halbe Leben…

Ordnung ist das halbe Leben…

Ihr Lieben,

nach ein paar turbulenten Tagen melde ich mich wieder zurück. Mit zwei kranken Kindern im Haus, ist das mir der Ordnung gar nicht so einfach. Denn räume ich hier etwas auf, wird an anderer Stelle schon wieder Chaos gestiftet…

Aber mal abgesehen von solchen Ausnahmefällen, wie klappt das denn nun mit der „einfachen Ordnung“?

Wie ich ja eingangs schon erwähnt habe, bin ich selbst eher von der Fraktion „wandelndes Chaos“. Also stehe ich mir oft selbst im Weg, lasse mich nur allzu gerne ablenken und muss dann auf die letzte Minute aufräumen oder ich räume eben immer irgendwas auf und werde nie fertig.

Das ist genau der Zustand den ich nun ändern will.

Wie? Mit Routinen! Meiner Meinung nach sind Routinen im Alltag das A und O. Aufräumen muss einfach genauso selbstverständlich werden wie das Zähneputzen und Abschminken am Abend.

So kann ich am Morgen (wenn im besten Falle alle das Haus verlassen haben und der Babyjunge gefrühstückt hat) mit ein paar kleinen Handgriffen schnell das Chaos beseitigen.

Hier meine täglichen Routinen:

– Betten machen: Ein Zimmer sieht gleich viel aufgeräumter aus, wenn das Bett gemacht ist. Früher habe ich das nicht so eng gesehen, oft habe ich die Betten gar nicht gemacht. Heute weiß ich: Wenig Aufwand für viel Wirkung.

– Geschirrspüler einräumen und spülen. Sobald das schmutzige Geschirr beseitigt ist, sieht die komplette Küche gleich viel aufgeräumter aus.

– Im Bad die Wäsche einsammeln und die Armaturen abwischen.

– Waschmaschine anstellen. Ich wasche fast jeden Tag eine Maschine, so versinken wir hier nich irgendwann in meterhohen Wäschebergen.

– Aufräumen. Klingt banal, aber einfach mal durch den Raum gehen und alles was darum liegt zurück an „seinen“ Platz räumen.

Ihr seht, in wenigen Schritten, erreicht man sehr viel. Dazu dann noch die 15 Minuten Aufgaben und man kommt jeden Tag einen ordentlichen Schritt weiter voran.

Was den letzten Punkt „Aufräumen“ angeht, greife ich oft noch auf einen zusätzlichen Trick zurück.

Ich nehme mir einen leeren Wäschekorb und räume alles was nicht in das jeweilige Zimmer gehört dort hinein. Denn die Erfahrung hat mich gelehrt: Wenn ich jedes einzelne Teil weg bringe, dann verzettel ich mich gerne…

Beispiel? Bilderbücher aus dem Wohnzimmer zurück ins Kinderzimmer bringen. Dort steht noch die frische Wäsche, die ich dann erst einmal einräume noch bevor die eigentliche „Baustelle“ Wohnzimmer fertig aufgeräumt ist.

Wenn man Bilderbücher, Klamotten & Co. erstmal in dem Wäschekorb sammelt, ist am Ende der Raum ordentlich und das auch innerhalb weniger Minuten.

Nun gilt es nur noch die Ordnung bis zum Abend zu halten 😉
Aber wie heißt es so schön: Herumliegendes Spielzeug ist keine Unordnung!

 

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  1. Ich räume auch nicht gerne auf. Aber bei mir ist eh den ganzen Tag niemand mehr da, der Unordnung machen könnte. Ich habe einfach zu viel Zeug. Keine Ahnung es läuft mir zu. Ich kann mich nur nicht aufraffen, konsequent alles auszumisten. Müsste aber unbedingt einmal sein. Da mir aber niemand druck macht…. tja.
    LG Sunny

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