Ü30 Blogger & Friends: 1-2-zuckerfrei

Ü30 Blogger & Friends: 1-2-zuckerfrei

Ihr Lieben,

wie ihr in den vergangenen Monaten hier ja öfter lesen konntet, habe ich mich intensiv mit dem Thema zuckerfrei auseinander gesetzt. Daher habe ich mich sehr gefreut als das Thema 1-2-zuckerfrei zum Thema des Monats bei der Ü30 Blogger & Friends ernannt wurde. Noch mehr freue ich mich, dass ich meinen Beitrag dazu beitragen kann.

Für alle neuen Leser und Leserinnen hole ich nun nochmal ein wenig aus:

Im Januar diesen Jahres habe ich für 4 Wochen komplett auf Zucker und Weißmehl verzichtet und zwar jeglicher Art. Die eigentliche Herausforderung war das ich so ziemlich alles selbst kochen und backen musste. Es hat also recht viel Zeit in Anspruch genommen, denn man konnte sich eben nicht mal „eben ein Brot schmieren“. Die zuckerfreie Ernährung hat mir sehr gut getan und seit dieser Zeit verzichte ich zwar nicht gänzlich auf Zucker aber ich wäge zumindest immer öfter ab und suche Alternativen.

In meinem Resümee habe ich Ende Januar bereits darauf hingewiesen das es in der Öffentlichkeit noch oft als „sonderbar“ dargestellt wird wenn man auf Zucker verzichtet. Ich würde mir wünschen, dass gerade die Medien nicht so eine Panikmache betreiben á la „Das ist total kompliziert, das schaffe ich nie“ betreiben. Das ist nicht wirklich motivierend, oder?

Und ich will mich und meine Vorurteile gar nicht außen vor lassen. Denn ich habe fast ein Jahr mit mir gerungen bis ich wirklich den Sprung in meine zuckerfreie Phase geschafft habe. Letztendlich war ich maßlos wenn es um Kuchen und andere Süßigkeiten ging, es gab also nur den Schritt zu einem totalen Cut. Den bereue ich überhaupt nicht.

Und wisst ihr was? Wenn ich das geschafft habe, dann sollte das für euch doch auch machbar sein. Traut euch! Seht es als Balsam für euren Körper und nicht als Bestrafung.

Und damit ihr euch selbst davon überzeugen könnt wie lecker (Industrie-)zuckerfrei sein kann, habe ich einen kleinen Snack für euch vorbereitet:

Granola Riegel

Perfekt für die ganze Familie, wenn der kleine Hunger ruft
Die Zutaten:
120g Basis-Müsli Mischung (ich habe eine Paleo Mischung genommen)
60g Kokosflocken
50g Nussmischung, ungesalzen
50g Haferflocken
50g Datteln
60g Ahornsirup
2-3 EL Kokosöl
So wird es gemacht:
Die Nüsse und die Datteln klein hacken. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Ahornsirup und das Kokosöl erhitzen. Die übrigen Zutaten untermischen und dann zu Riegeln formen (alternativ gibt es auch Müsliriegel-Formen, so eine habe ich benutzt).
Dann die Riegel für 15 – 20 Minuten backen und gut auskühlen lassen.

 

Hier haben die Riegel übrigens nicht mal 24h gehalten, denn groß und klein waren ganz begeistert!
Ihr seht also, es kann kinderleicht und schnell gehen eine gesunde Alternative zu voll verzuckerten Convenience Produkten zu zaubern. Probiert es einfach mal!

Und wenn ihr jetzt noch Lust auf mehr Input von mir habt, lest ihr hier meine Erfahrungen über meine zuckerfreie Zeit mit einigen tollen Tipps und Tricks.

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß bei den anderen Teilnehmern der Ü30 Blogger & Friends Aktion:

0 comments found

  1. Vorurteile finde ich absolut daneben bei solchen doch recht gesunden Ernährungweisen. Ohne Zucker fehlt dir nämlich mal vermutlich gar nichts, außer das komfortable Brot schmieren. Ich hab gelernt „anderen“ Ernährerweisen recht positiv zu sehen, ich frag aber auch immer alle aus.
    Die Riegel sind super fürs mitnehmen. Und mein Dad wird sie sicher auch lieben 🙂
    Liebe Grüsse Ela

  2. Ich finde das super, dass Du es ohne Industriezucker versuchst – und es scheint ja zu klappen! Ich finde es ist in der Gesellschaft ein wenig, als wäre man ein trockener Alkoholiker 🙂 Ständig muss man sich erklären 😉 Dein Rezept finde ich klasse, ich werde versuchen, den Ahornsirup wegzulassen oder durch Stevia zu ersetzen… Hört sich jedenfalls lecker an!
    LG Maren

  3. Ich hatte mir in der Phase ein Brot gebacken und in Käse ist außer dem dem Milchzucker selten zugesetzter Zucker. Also mit etwas Mehraufwand ist das schon möglich. Nur Wurst ist nicht so einfach, da dort fast überall Dextrose & Co. zu finden ist 🙁

  4. Es ist jedenfalls nicht unmöglich 😉
    Wenn du Stevia nimmst musst du wahrscheinlich noch etwas Flüssigkeit hinzugeben (evtl. etwas Getreidemilch). Denn Ahornsirup (ähnlich wie Honig) hält das ganze zusammen…

  5. Es macht sicher Sinn, gerade auf "versteckte" Zucker bei der Ernährung von Kindern zu achten. Und soweit ich weiß, bist Du zu Hause und kannst Dir die Zeit nehmen frisch zu kochen.
    Trotzdem glaube ich, dass Kinder die "anfällig" für Zucker sind, auch an ihren Zucker kommen, selbst wenn sie zu Hause keinen bekommen. Wenn ich an die Freunde meines Sohnes denke, die zu Hause nix Süßes bekamen, die waren hier wie die Rasenmäher. 🙂
    LG Sunny

  6. Keine Angst, ich gehöre nicht zu den Menschen die ihren Kindern alles verbieten, aber ich versuche auf jeden Fall sie auf einen gesunden Weg zu lenken. Das klappt am besten wenn man es ihnen vorlebt. Ansonsten gilt hier alles in Maßen und ich würde behaupten meinem großen Jungen schmeckt nicecream mindestens genauso gut wie ein gekauftes Eis 😉

  7. Egal um welchen Punkt es geht, dafür wie man sich entschieden hat zu leben, sollte eigentlich keine Notwendigkeit bestehen, sich anderen gegenüber zu rechtfertigen liebe Kerstin. Ein bewusster Umgang mit Zucker ist doch eine feine Sache, insbesondere dann wenn er beim eigenen Nachwuchs sehr verantwortungsvoll stattfindet. Danke für das Rezept, das ich gerne mal ausprobiere. Liebe Grüße Ursula

  8. Huhu Kerstin,
    das Rezept klingt super und der Riegel sieht lecker aus, ich esse auch gerne so Knusperdinger. Weil ich Datteln geschmacklich nicht so mag, würde ich das Rezept mit getrockneten Aprikosen abwandeln, aber dann sind die Riegel genau meins! Danke dafür!
    Herzliche Grüße sendet Dir Edna Mo

  9. Dass sich der Rest der Welt nicht einfach um seine eigene Ernährung kümmern kann, sondern sich bemüßigt fühlt, die Ernährung Anderer zu kommentieren, ist nervig. Frag mal, was man zu hören kriegt, wenn beide Kinder seit der dritten Klasse vegetarisch leben…. Die können ja gar nicht gesund sein 😉
    Liebe Grüße
    Fran

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