5 Tage Saftkur von Pressbar

5 Tage Saftkur von Pressbar

*Werbung weil Markennennung*

Ihr Lieben,

es gibt Zeiten, da läuft ernährungstechnisch alles irgendwie aus dem Ruder – man hat viele Termine und Verabredungen, bei denen gerne zusammen gegessen und getrunken wird und man merkt nach ein paar Wochen, dass das ja nicht alles sein kann, was man dem Körper damit antut.

Nach der ganzen Feierei schreit mein Körper quasi nach gesundem Essen. Frisches Obst, ein leckerer Salat und Mineralwasser statt Alkohol – ich glaube ja, der Körper weiß ganz intuitiv, was er wann benötigt.

Um ihm und mir etwas gutes zu tun, habe ich mich, nachdem ich letztes Jahr die 3 Tage-Saft-Kur von Kale&Me getestet hatte, dieses Mal für eine andere Marke – Pressbar aus München – und ganze 5 Tage Saftfasten mit der Saftkur Total – also einem Mix aus roten und grünen Säften entschieden.

Die Säfte wurden perfekt verpackt mit Coolpacks im Karton zum Wunschtermin geliefert.

Nun kam alles ab in den Kühlschrank und ich war gespannt, ob ich durchhalte und wie es mir geht. 6 Säfte pro Tag, dazu viel Wasser und Kräutertee.

Die Sorten setzen sich wie folgt zusammen:

Nr. 1: Orange / Ananas / Limette / Zitrone / Cantaloupe

Nr. 2: Orange / Karotte / Apfel / Ingwer *mein Favorit Nr. 1*

Nr.3: Pink Grapefruit / Apfel / Himbeere / Rote Bete

Nr.6: Birne / Grünkohl / Spinat / Gurke / Sellerie / Ingwer / Zitrone

Nr. 7: Spinat / Grünkohl / Apfel / Minze / Limette

Nr. 8: Ananas / Spinat / Apfel / Zitrone *mein Favorit Nr. 2*

Als Vorbereitung auf die Saftkur empfiehlt es sich, schon ein paar Tage vorher auf Fastfood und Alkohol zu verzichten. Außerdem sollen Milchprodukte und einfache Kohlenhydrate vermieden werden. Während der Saftkur sollte man zusätzlich zu den Säften noch viel trinken. Vorzugsweise stilles Wasser und Kräutertee.

Angenehm überrascht war ich, dass man hier laut Begleitheft auch Obst oder Gemüsesticks knabbern darf, wenn der Hunger zu groß wird. Aber ich habe versucht, darauf zu verzichten.

Ich mache diese Saft-Kur für mich! Mir ist klar, dass ich damit zwar auf die schnelle ein paar Kilos verliere, diese aber auch recht schnell wieder drauf sind. Mir geht es hauptsächlich darum, meinen inneren Schweinehund zu bekämpfen, meinem Körper mal etwas Gutes zu tun und einfach wieder etwas mehr Bewusstsein für Ernährung zu bekommen, um danach wieder mehr selbst zuzubereiten und weniger auf Fertig-Produkte zurückzugreifen.

Hier kommt mein ganz persönlicher Erfahrungsbericht:

Ich habe die Kur bereits im Sommer 2018 gemacht, falls ihr euch wundert, warum es an Tag 1 schwül und heiß war 😉

Tag 1: Ich starte an einem Mittwoch – es ist heiß und schwül, also ist es nicht schwer, viel zu trinken. Ich habe Kopfweh, aber das liegt nicht an den Säften, sondern eher am Wetter. Der Tag lief Prima, obwohl ich abends dann mit Kopfweh ins Bett gehe und hoffe, dass ich mich am nächsten Tag besser fühle.

Tag 2: Ich wache mit Kopfweh auf… Kein guter Start in den Tag, allerdings schiebe ich das Kopfweh wieder auf das total schwüle Wetter und nicht auf die Saftkur, denn beim letzten Mal lief alles super – wieso sollte das diesmal anders sein? Mittlerweile habe ich auch meine beiden Favoriten (siehe oben), wobei der Geschmack wirklich bei jedem der Säfte super ist!

Tag 3: Freitag – heute läuft nichts! Die Saftkur halte ich prima durch, aber bis auf diesen Punkt ist es einfach nicht mein Tag!

Heute habe ich auch das erste Mal das Gefühl, dass mich die Säfte nicht satt machen – also kommt der Joker zum Einsatz:

Der Hafer-Mango-Kokos-Leinsamen Drink. Klingt schlimmer als er schmeckt 😉 Er schmeckt nämlich total lecker nach Sommer, Sonne, Sonnenschein und hält wirklich lange satt. Die Mango-Kokos-Mischung ist genau richtig und nichts schmeckt irgendwie unangenehm hervor.

Tag 4: Samstag und meine Eltern veranstalten eine kleine, spontane Grillfeier für Freunde. Gaaaanz Toll!!!! Ich mache einen Nudelsalat (ohne zu probieren) und überlege, ob ich erst nach dem Essen an der Feier teilnehme. Ich überwinde mich, pünktlich zu sein und der Grillgeruch macht mir etwas zu schaffen. Trotzdem bleibe ich standhaft und kaum einer bemerkt, dass ich nichts esse. Durch viel Wasser und Tee habe ich noch einige Säfte übrig, verdünne mir diese mit Wasser in einem hübschen Glas mit Eiswürfeln und Strohhalm, da sieht es aus wie ein Cocktail 😉 und es macht mir nichts aus, auf Alkohol zu verzichten.

Tag 5: Sonntag, nach dem Aufstehen fühle ich mich gut wie nie. Könnte noch ewig weiter machen, aber leider (und das meine ich wirklich so) ist heute der letzte Tag meiner Saftkur. Ich genieße die Säfte und bin fast ein wenig melancholisch, denn ab jetzt muss ich mir wieder Gedanken machen, was ich einkaufe, zubereite und dann esse.

Tag 6: Meine Saftkur ist beendet – ich fühle mich super und bin total stolz auf mich! Den inneren Schweinehund habe ich trotz Grillfeier besiegt!

Jetzt heißt es langsam wieder „normale“ Nahrung zu mir nehmen. Es gibt zum Frühstück Joghurt mit frischem Obst und das Hunger-Gefühl stellt sich noch nicht wieder so wirklich ein.

Für mich war es eine gute Erfahrung, auch geschmacklich hat mir diese Kur viel besser gefallen als die Letzte. Alle Säfte waren ausnahmslos wirklich lecker und ich hatte bei den grünen Säften nicht das Gefühl, ich habe Gras im Mund.

Die Saftkur fand bereits im Sommer 2018 statt  und hat bisher aber leider noch nicht den Weg auf unseren Blog gefunden. Da sich zum Jahresanfang für viele ernährungstechnisch ein Neu-Anfang darstellt und die Fastenzeit bevor steht, ist dieser Erfahrungsbericht vielleicht gerade jetzt für den einen oder anderen von Euch hilfreich.

1 comment found

  1. Es interessiert mich schon und schon lange möchte ich es auch mal ausprobieren, aber ich finde immer eine Ausrede! 😉
    Danke für die Motivationsschübe und für die Tipps!
    Liebe Grüße,
    Claudia

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