Ü30Blogger & Friends: Have a break – Tipps für Achtsamkeit im Alltag

Ü30Blogger & Friends: Have a break – Tipps für Achtsamkeit im Alltag

Wow! Endlich kommen wir zum großen Finale in unserem „Achtsamkeits-Monat“ Februar! Die Ü30 Blogger & Friends Aktion: Have a break – Tipps für Achtsamkeit im Alltag

Mach mal eine Pause! Wie bringst du etwas mehr Ruhe in Dein Leben? Der Alltagsstress hat uns allzu oft fest in der Hand und das Hamsterrad dreht sich unermüdlich weiter… Bis wir merken: Es geht nichts mehr! Doch soweit muss es garnicht kommen! Wir Ü30Blogger haben uns in diesem Monat Gedanken über dasThema Achtsamkeit gemacht. 


Nina und ich haben uns in diesem Monat ja bereits ausgiebig mit den Themen Wohlfühlen und Achtsamkeit beschäftigt. Doch heute möchten wir euch unsere absoluten Favoriten und „geheimen Tipps“ für mehr Achtsamkeit im Alltag mit auf den Weg geben. Am Ende des Beitrages verlinken wir euch die Tipps der anderen Ü30Blogger Mädels – vorbeischauen lohnt sich definitv!

Stop! Erst denken dann handeln.

Ich neige sehr, sehr oft dazu für Dinge sofort Feuer & Flamme zu sein, immer „Ja“ zu sagen und mich vollkommen zu überladen. Geht nicht gibts nicht!

Dann beschleicht mich mit Blick in den Kalender das Gefühl von Überforderung, vermeintlich weniger wichtige Dinge bleiben auf der Strecke. Ich bin müde und habe plötzlich auf die tollsten Aktionen keine Lust mehr, sondern vergrabe mich tief unter meiner Decke.

Früher habe ich es sogar soweit getrieben, dass ich mich im Nachhinein als „FOMO“-Opfer sehen würde – Fear of missing out – die ständige Angst etwas zu verpassen. Dieses Phänomen habe ich zum Glück mit steigendem Alter und mit der Geburt meiner Kinder hinter mir gelassen. Aber nichtsdestotrotz falle ich noch oft genug in alte Muster zurück.

Bis vor kurzem habe ich das so hingenommen und mir gar keine Gedanken gemacht, ob das vielleicht einen Grund hat oder wieso mir das immer wieder passiert.

Doch jetzt mit „3fach“-Belastung Familie, Haushalt & Job überlege ich mir ebenso oft wo meine Prioritäten liegen und genau hier kommt meine Tipp für mehr Achtsamkeit im Alltag für euch: Einfach mal Inne halten! Reflektieren: Will ich das jetzt wirklich? Will mein Herz das jetzt wirklich? Oder ist es eine Belastung und ich sage jetzt nur ja, weil das von mir erwartet wird? Fühlt sich das richtig an?

Ich sage euch: Diese kurze Rast und dieser innere Dialog ist wirklich fantastisch! Und das beste daran: Meine Antwort kommt mit gutem Gewissen und ich stehe fest hinter ihr!

Versucht es einfach mal für euch! Und keine Angst: Ein ehrlich gemeintes „Nein“ zerstört keine echten Beziehungen.

Namasté

Mein Tipp zum Thema Achtsamkeit im Alltag ist auf jeden Fall meine wöchentliche Yoga-Stunde, die ich wirklich genieße und nur ausfallen lasse, wenn es gar nicht anders geht. Ich bin zwar durch Umwege zum Yoga gekommen und dachte am Anfang wie viele andere auch, dass ich mit diesem „Chichi“ nix anfangen kann, aber zum Glück wurde ich eines besseren belehrt. Meine „Lehrerin“ hat eine super Art, uns das Vinyasa Flow Yoga beizubringen. Wir powern uns total aus! Während dieser Zeit ist der Fokus ganz auf dich gelegt, denn du konzentrierst dich nur auf dich und deine Bewegung – nach der Power-Yoga Einheit geht’s in die Haltung des Kindes oder die Rückenlage und dann wird entspannt! Und wie – denn nach dieser Einheit bin ich absolut glücklich und gechillt.

Früher habe ich ganz gerne mal eine Sport-Stunde ausfallen lassen, aber wie Kerstin so schön sagt, wenn man sich die Frage stellt, ob man das wirklich will und man merkt, wie gut es tut, etwas nur für sich zu machen und dabei – trotz (oder gerade wegen) der Anstrengung – glücklich zu sein, dann ist es das Richtige und die Ausreden werden weniger, bis man sich sogar auf die Stunde nur für sich freut.

Außerdem versuche ich ganz aktiv kleine Pausen in meinen Alltag einzubauen. Das kann eine Podcast-Folge oder ein paar Seiten in einem Buch sein – bevorzugt natürlich auf dem Balkon oder im Garten… Gerade jetzt, wo die ersten Sonnenstrahlen wieder rauskommen, kann der Haushalt auch warten bis es dunkel ist 😉 Da ist es mir wichtiger, einfach noch ein paar Sonnenstrahlen ab zu bekommen.

Last but not least

Und nun noch ein letzter Tipp – FREUNDE!!! Die sind wirklich unbezahlbar. Man kann sich kurz aufregen, sein Herz ausschütten und meistens wissen deine Freunde direkt, wie sie dich wieder aufmuntern und/oder auf den Boden der Tatsachen zurückholen können. Das kann bei einem Treffen oder auch nur in einem Telefonat sein – und eine Zusammenkunft mit den richtigen Menschen, ist auch eine kleine Auszeit vom Alltag.

Vielleicht könnt ihr ja den ein oder anderen Tipp für euren Alltag übernehmen. Wir hatten große Freude daran, uns mit diesem Thema zu beschäftigen – es wird uns auch sicher noch eine Weile begleiten.

Und nun schnell zu den anderen Beiträgen:


Photo Credit: unsplash

20 comments found

  1. Die Mehrfachbelastung durch Job, Familie und Haushalt ist schon viel und gut dass du einen Weg gefunden hast dem entgegenzuwirken. Es gibt ja viele Arten von Yoga , Vinyasa Flow Yoga habe ich noch nicht ausprobiert.
    Es hat Spaß gemacht bei der Blogparade mitzumachen, es war ein tolles Thema.
    Einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße Bo

  2. Hallo Kerstin (und Nina), ich glaube, dass es immens wichtig ist, genau das zu tun, was Du hier beschreibst: erst denken, dann handeln, Nein sagen, auf sich und sein Herz hören, und sich Zeit nur für sich zu gönnen. Du hast es auf den Punkt gebracht, ich glaube auch, DAs ist Achtsamkeit. Danke für diese inspirierende Blog-aktion, hat wirklich wieder Spaß gemacht! 😉
    Liebe Grüße, Maren

  3. FOMO war mir noch kein Begriff, aber ich kenne da Kandidaten die passen darunter. Da steh ich immer staunend drum und daneben wie man so viel in so wenig Zeit packen kann und will.
    Bücher sind bei mir auch sehr geliebte Auszeiten. Über euer süßes Freundebild musste ich gleich grinsen. Ja ohne Freunde wären wir eh irgendwie ganz schön unausgeglichen, die holen uns runter, helfen uns hoch und sind immer da.
    Liebe Grüsse Ela

  4. Danke für den Anstoß zum Nachdenken über das Bloggen! Eine tolle Blogparade!
    Ständig spiele ich mit dem Gedanken endlich mit Yoga anzufangen. Mein Rücken wäre seeeeehr dankbar! 😉 Habe nur leider nie den richtigen Start gefunden. Jetzt bin ich wieder auf den Geschmack gekommen, wer weiß, vielleicht schaffe ich es endlich….
    Namasté und noch einen schönen Tag!
    Claudia

  5. 🙂 Liebe Kerstin,
    erst einmal DANKE für das schöne Thema!
    „Just say no“ (super Foto!) trifft es sehr gut. Manchmal ist weniger mehr. Aber auch die persönlichen Auszeiten wie der regelmäßige Spa-Tag, die Yoga-Stunde oder die Zeit mit Freunden und Familie tragen zum Wohlfühlen bei.
    Genieß Deinen Sonntag und ganz liebe Grüße
    Claudia 🙂

  6. Vielen Dank für Eure großartige Idee zu diesem ü30 Blogger Monatsthema. Ich versuche auch mir nicht zu viel rein zu packen. Ich merke einfach, dass mir Vollzeitarbeiten, Haushalt und mehrfach in der Woche ausgehen nicht mehr bekommt. Es stresst mich eher, als dass es mir Freude bereitet. Auch wenn ich dann zu meinem Mann auch mal nein sagen muss. BG Sunny

    1. Ich glaube, wenn man sich dessen bewusst ist, dann ist man schon auf einem guten Weg. Es gibt immer wieder Zeiten die fürchterlich stressig sind, aber wenn man darauf achtet, dass darauf auch wieder ruhiger Zeiten folgen, macht man sehr viel richtig.
      Liebe Grüße,
      Kerstin

  7. Guten Morgen, ich glaub mein erster Kommentar ist irgendwie verschollen. Drum probiere ich es nochmal 🙂
    Der Begriff war mir noch nie untergekommen, aber ich kenne auch Menschen die dem echt zum Opfer fallen. Das glaube ich ist unglaublich anstrengend manchmal. Gut, dass du das erkannt und reflektiert hast.
    Besonders musste ich über euer süßes Freunde Bild Lächeln. Ohne Freunde ist einfach eh alles nix. Die holen dich runter, bauen dich auf und sind immer da.
    Liebe Grüsse Ela

  8. Ja man darf auch mal nein sagen. Das musste ich auch erst lernen. Das Gefühl immer etwas zu verpassen habe ich schon vor einer Weile abgelegt.
    liebe Grüße Tina

Leave comment

Your email address will not be published. Required fields are marked with *.