Bewusster Konsum(ieren)

Bewusster Konsum(ieren)

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Ihr Lieben,

Black-Friday und Cyber-Monday sind vorbei. Einige von euch haben schon alle Geschenke für Weihnachten, andere sind noch am suchen und die Paketboten gehen am Limit, obwohl es noch ca 2,5 Wochen bis Weihnachten sind und das Konsumverhalten noch steigerungsfähig ist.

Photo by freestocks.org on Unsplash
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Ich nehme mich davon gar nicht aus – auch ich habe letzte Woche Geschenke für mein Patenkind und meine Eltern bestellt.

Dennoch bin ich froh, dass wir die Geschenke für Weihnachten im Familien- und Freundeskreis größtenteils abgeschafft haben. Und das, obwohl ich dieses Jahr schöne Ideen habe – aber die ersten Geburtstage stehen ja auch bald schon wieder an.

Es bietet sich an, dass man Geschenk-Ideen das ganze Jahr über sammelt. Immer wenn mir eine Idee kommt oder meine Lieben einen Wünsch äußern, dann schreibe ich mir das auf.

Jetzt schweife ich schon wieder ab, denn eigentlich soll es in diesem Artikel über „bewussten Konsum“ gehen.

Kaufe ich unbewusst? Bin ich ein Werbe-Opfer?

 

Ich habe in diesem Jahr meinen (Kleidungs-)Konsum ganz bewusst zurück geschraubt, nachdem ich die kostenlose Styling Challenge von Dunja Hess  Ende April mitgemacht habe.

Photo by Sarah Brown on Unsplash

 

Das Ergebnis – mein Nachher-Kleiderschrank

 

Das ist jetzt schon einige Zeit her, aber die Folgen sind immer noch zu spüren – wo? Ganz eindeutig in meinem Portomonaie!

Denn nachdem ich meinen Kleiderschrank ausgemistet und neu sortiert habe, war ich nicht nur super stolz, dass ich die Aufgabe, die doch ganze 2 Tage in Anspruch genommen hat, gemeistert habe, sondern ich war auch echt erschrocken.

Erschrocken über mich selbst und meinen Konsum.

 

An einigen Teilen war noch das Preisschild, andere hatte ich gleich doppelt. Und zwar nicht, weil ich (aus Überzeugung) Basic-Teile in verschiedenen Farben besitze, sondern schlichtweg vergessen hatte, dass ich dieses Teil bereits besitze. Schande über mein Haupt!

Seitdem habe ich mein Konsumverhalten konsequent verändert!

Ich überlege, ob ich das Teil wirklich brauche, oder ob etwas ähnliches bereits in meinem Kleiderschrank hängt.

Wozu passt das neue Teil, und kann ich es gut mit der vorhandenen Gaderobe kombinieren?

Vom Thema Minimalismus bin ich noch meilenweit entfernt und will hier auch gar nicht den Moralapostel spielen, aber hier und dort mal kurz nachzudenken, ob die 6. schwarze Bluse denn wirklich sein muss oder ob es auffällt, dass das 9. weiße T-Shirt gerade in den Schrank eingezogen ist, schadet wahrscheinlich keinem von uns.

Photo by Andrej Lišakov on Unsplash

 

Ich wurde tatsächlich noch nicht darauf angesprochen, dass ich seit Mai quasi keine neuen Klamotten gekauft habe und meine „alte“ Kleidung auftrage.

Wie von Dunja versprochen, geht es auch morgens viel schneller, wenn der Kleiderschrank eben nicht mehr so voll hängt, dass viele Teile in Vergessenheit geraten.

Wir leben komplett im Überfluss und die Meinung, dass wir in hochwertige Basics investieren sollten, statt billige One-Saison-Wonder zu kaufen, vertrete ich schon lange.

Also ab und zu mal nachgedacht, und Nein zu sagen – ist gar nicht so schlimm. Und auch ich kaufe weiterhin neue Sachen, aber eben seltener und bewusster.

Selbst für besondere Anlässe muss es gar nicht immer ein neuer Fummel sein. Ich bin zum Glück in der Situation, dass ich mit meinen Freundinnen Kleidung tauschen kann und so immer mal wieder ein Kleid oder ein teurer Blazer einfach ausgeliehen wird, statt neu zu kaufen. Das schont das Portomonaie und das Geld kann man dann einfach in den nächsten Mädelstrip investieren 😉

Wie sieht es bei euch aus? Müsst ihr jeden neuen Trend mitmachen? Konsumiert ihr bewusst, oder lasst ihr euch von Gefühlen leiten?

 

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