Team PROKRASTINATION

Team PROKRASTINATION

*Werbung wegen Verlinkung & Markennennung*

Ihr Lieben,

wenn man P r o k r a s t i n a t i o n in eine Suchmaschine eingibt, müsste theoretisch zumindest ab und zu ein Foto von mir daneben erscheinen.

Die einen werden mir kopfnickend zustimmen. Die anderen fragen sich jetzt vielleicht – Prokra-Was??

 

Das, liebe Leser, die ihr dieses Wort (PROKRASTINATION) nicht kennt, ist ein ganz schlimmer Makel der mich und viele meiner Mitmenschen betrifft und nervt.

 

Es handelt sich hierbei um die so genannte Aufschieberitis!

Nur halt schöner ausgedrückt.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Und wie prokrastiniert man?

Jeder kennt es – wir haben Dinge, die wir erledigen müssen und absolut keinen Bock darauf!

Haushalt, Steuererklärung, Termine vereinbaren, ich könnte diese Liste jetzt ewig weiterführen.

Diese Dinge sind auch leider nie komplett erledigt, denn wenn die Wohnung sauber ist, müssen Termine gemacht werden und wenn diese dann vereinbart sind, könnte die Wohnung mal wieder geputzt werden.

Ein Teufelskreis, sage ich euch 😉

 

Ein kleines Beispiel gefällig? Könnt ihr haben:

Ich sitze wochentags nach Feierabend auf der Couch und denke darüber nach, welche Hausarbeit ich noch schnell erledigen könnte, damit es am Wochenende nicht so viel wird. Und während ich so überlege, womit ich nur anfangen soll – wird mir bewusst, dass ich das eh alles nicht in meiner mir selbst vorgegebenen Zeit schaffe und lasse es einfach komplett und schaue eine Serie. Ja, auch hier habt ihr richtig gelesen, denn ich schaue wirklich die ganze Serie und nicht bloß eine Folge 😉

 

Ich bin somit (zumindest ab und zu ) die:

K Ö N I G I N  DER P R O K R A S T I N A T I O N.

Bild von jbundgaa auf Pixabay

Um dem entgegen zu wirken, habe ich ein paar Tipps für Euch zusammen gestellt, damit ihr (und ich) gar nicht erst in diesen Teufelskreis kommt.

Was können wir dagegen tun?

 

Einfach anfangen! Hört sich blöd an – hilft aber. Denn wenn ich erstmal mein Popöchen vom Sofa erhoben habe , dann läuft es quasi von ganz alleine und man denkt gar nicht mehr darüber nach, sondern macht einfach.

Denn wenn wir ehrlich sind, sind die meißten Aufgaben gar nicht stressig, sondern eher die Gedanken daran, endlich anzufangen.

 

Haben wir erstmal angefangen, sollten wir diese Hoch-Phase nutzen! Und nicht gleich wieder aufhören. So kann man viel in wenig Zeit erledigen und ist hinterher verdammt stolz.

Die unangenehmsten Dinge zuerst! Ja – auch das ist wirklich hilfreich. Denn wenn das unangenehmste erledigt ist und wir direkt merken, dass es ja eigentlich gar nicht sooooo unangenehm war, läuft der auch von alleine!

Nutze Werbepausen! – Denn, Kleinvieh macht auch Mist. Und die Länge der Werbepausen bei den privaten Sendern dauert gut und gerne mal bis zu 7 Minuten. Da kann man Geschirr in die Spülmaschine räumen, das Bett machen, den Müll runter bringen oder einfach ein paar liegengebliebene Dinge wieder an den dafür vorgesehenen Platz bringen – Probiert es mal aus – Das funktioniert wirklich!

Schreib dir eine To-Do-Liste! Und auch das vermeindlich einfache „Müll rausbringen“ darauf eintragen… Denn nichts ist schöner, als ganz alltägliche Dinge von einer To-Do-Liste zu streichen.

 

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

Im Zuge dessen kann es super hilfreich sein, sich ein Zimmer nach dem anderen vorzunehmen und immer mal wieder an anderen Orten in der Wohnung für Ordnung zu sorgen.

Eine Schublade hier – ein Schrank da, die Ablage, die vom Posteingang in die dafür vorgesehenen Ordner abgeheftet wird – das wirkt unheimlich befreiend und auch das Belohnungssystem im Kopf wird aktiviert, und motiviert zusätzlich.

 

Bild von free stock photos from www.picjumbo.com auf Pixabay

 

Dass wir dabei das Handy (außer für die geeignete Motiviations-Musik natürlich) und somit die Ablenkung links liegen lassen, sollte uns allen klar sein.

Zu guter Letzt: MUSIK! Denn mit Musik läuft’s einfach besser!

 

Allerdings habe ich erst neulich irgendwo gelesen, dass Menschen, die prokrastinieren intelligenter sind als der Rest der Menschheit und man sowieso besser lebt, wenn man die 80:20 Formel (auch Pareto-Prinzip genannt) anwendet. Also mit ca 20 Prozent Aufwand wird ca 80 Prozent des angepeilten Ergebnisses erziehlt. Klingt doch fein!

 

Und wenn wir ehrlich sind, nur das Genie beherrscht das Chaos – und so eine kleine Messie-Ecke in der Wohnung macht unsere Mitmenschen doch sympathischer, als diese Ordnungs-Freaks, oder??

 

Wie sagte eine Freundin letztens „Entweder du hast eine aufgeräumte Wohnung, oder ein Leben!“

Und für alle, die ein wenig Anstoß benötigen, habe ich noch einen tollen Tipp: Die liebe Birgit von EmmaBee.de hat  auf Ihrem Blog und auf Instagram dazu aufgerufen, an ihrer 40 Tage Aufräum-Challenge teilzunehmen. Hier gibts die Vorlage, um Tag für Tag etwas mehr Ordnung in deine Wohnung und in dein Leben zu bringen.

In diesem Sinne, fröhliches Prokrastinieren (oder dem entgegenwirken), Ihr Lieben!

 

 

 

Leave comment

Your email address will not be published. Required fields are marked with *.