Das C-Thema

Das C-Thema

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Ihr Lieben,

momentan gibt es gefühlt nur ein Thema in den Medien, sozialen Netzwerken und im täglichen Leben: Das Corona-Virus.

Es hätte wohl niemand gedacht, dass uns ein kleines Virus so in die Schranken weist und unser Leben bestimmt.

Die Einschränkungen sind ein (hoffentlich erfolgreicher) Versuch, die Ausbreitung so lange wie möglich in die Länge zu ziehen, um damit allen die bestmögliche medizinische Versorgung zu garantieren.

Am meisten erschrickt mich momentan der Egoismus mancher Menschen. Hamsterkäufe, das ignorieren der Anordnungen zum Schutz aller und so weiter. Und um das Bild mal zu entzerren: in unseren Läden sind die Regale, bis auf einige wenige Ausnahmen, immer gut gefüllt.

Bild von S. Hermann & F. Richter auf Pixabay

 

Jeder muss sich zurückhalten – also sollten wir auch versuchen, das beste daraus zu machen. Es gibt so viele Bücher und Artikel, die ich mir für später aufgehoben habe – dann ist JETZT einfach dieses SPÄTER.

Ich bin der Meinung, wir leben hier mitten in Deutschland und wir werden versorgt sein. Ich glaube nicht, dass es keine Lebensmittel mehr zu kaufen geben wird, weil der Handel nichts mehr hat. Das versichern alle großen Lebensmittelgeschäfte in Newslettern, Aushängen und in den sozialen Medien.

Es ist für jeden eine Einschränkung, dass das soziale Leben still steht. Still stehen muss. Und doch treffen sich Gruppen zu „Corona-Partys“ – Leben nach dem Motto „Ich gehöre nicht zur Risiko-Gruppe also passiert mir nichts“ und nehmen alles auf die leichte Schulter.

Mir persönlich war bis letzte Woche auch noch nicht so sehr bewusst, wie sich mein Leben verändern wird. Aber ich kann es momentan nicht ändern und nutze die freie Zeit, so gut ich kann.

Natürlich wasche ich mir gründlich die Hände, desinfizieren Oberflächen und Hände häufiger als vielleicht nötig. Aber da es nicht wirklich greifbar ist, kommt irgendwann auch die Angst.

Die Angst, dass meinen Lieben – von denen auch einige zur Risiko-Gruppe gehören – etwas passiert. Dass Menschen, die nicht einsichtig sind, dazu beitragen, dass immer mehr Menschen zur gleichen Zeit ins Krankenhaus müssen und nicht gerettet werden können.

Die Liste meiner Gedankengänge ist lang. Gerade wenn ich abends alleine auf meiner Couch sitze. Und ich bin kein Mensch, der große Menschenmassen braucht um glücklich zu sein. Ich komme super gut mit mir alleine aus. Lese gerne und verbringe Zeit mit mir selbst.

Momentan habe ich das Gefühl, dass mein Telefon noch öfter klingelt als zuvor. Das ist schön, dass zeigt mir, dass ich nicht alleine bin, nicht physisch alleine und nicht alleine mit meinen Gedanken.

Aber ist es so viel anders als sonst? Wer von Euch kennt es nicht, dass Lieblingsmenschen aufgrund ihrer Arbeit weiter entfernt leben? Da telefoniert ihr doch auch und nehmt per WhatsApp und Instagram sogar mit Bildern und Videos am Leben der anderen teil.

Erklärt euren Eltern und Großeltern wie Video-Telefonie funktioniert – damit kann man wie gewohnt am Leben der anderen teilnehmen, ohne sie in Gefahr zu bringen.

Macht einfach das Beste aus der Situation, dir wir momentan nicht ändern können.

 

Bild von Peter Olexa auf Pixabay

 

Wer kann, geht ins Homeoffice! Natürlich kann das zu Spannungen führen, wenn auf einmal die komplette Familie zu Hause ist und jeder Bedürfnisse hat. Vielleicht hilft hier ein Plan für mehr Struktur…

 

Bild von Michael Gaida auf Pixabay

Ich werde die vielen Bücher lesen, die schon darauf warten, endlich gelesen zu werden. Serien schauen, die ich immer geliebt habe, und meistens keine Zeit hatte, sie nochmal zu sehen. Für’s Wochenende habe ich mir ganz fest vorgenommen, dass ich unbedingt wieder Handlettering üben möchte. Es gibt so viel zu tun, was wir immer aufschieben: Ausmisten, die Steuererklärung, den Frühjahrsputz. Warum so viele Fertiggerichte gekauft werden, verstehe ich auch nicht wirklich – wenn ich zu Hause bin, hab ich doch jede Menge Zeit zum kochen. Auch die Beautyroutinen können wieder größer ausfallen 😉 Wie lange ist es her, dass ich meine Haarkur mal wirklich lange einwirken lassen will. Außerdem kommt der Frühling, da ist Zeit für eine ausgedehnte Pediküre auch super.

Es gibt so viele tolle Blogs, für die mir sonst die Zeit fehlt. Oder Podcasts hören, während ich am Balkon oder im Garten sitze… Die Liste ist einfach ewig lang mit Dingen, die man machen kann, wenn man sich nicht mit Freunden trifft. Man muss sie eben nur erst wieder entdecken.

Einen kleinen Tipp in eigener Sache habe ich noch: Ich habe bemerkt, wie schnell ich mich ablenken lasse, wenn das Handy ständig neue Informationen auf allen Kanälen bereit hält. Schaltet es ab, gönnt euch eine Pause und schaut nur gezielt bei seriösen Quellen nach Neuigkeiten. Damit lebt man ein kleines bisschen ruhig

er und gibt den (negativen) Gedanken nicht die Oberhand.

Prima zur Ablenkung ist übrigens auch der folgende Link von Chip.de – Hier kann man wunderbar nostalgisch in alten Bravo-Zeitschriften stöbern. Ich feier diesen Link gerade mächtig 🙂

Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

Und zum Schluss kann ich nur sagen: #staysafe & #stayfuckinghome und verliert nie den Mut und die Gute Laune.

 

2 comments found

  1. Hey Nina,
    ich kann das mit dem „mit mir alleine sein“ nicht so gut, leider, aber habe auch – im Gegensatz zu vielen anderen – durch das Virus weniger Einschränkungen, da ich bisher nach wie vor ganztags in unserer Druckerei an der Zentrale sitze. Nur die Abendbeschäftigungen wie Sport und so fallen leider flach, so dass ich in ein paar Wochen vermutlich dick und rund gefuttert bin … (bewundere die disziplinierten Menschen, die sich zu Hause zum Sport machen aufraffen können …)

    Ja, die Uneinsichtigen gehen mir auch mächtig auf den Sack! Viele Menschen sind leider soooooo dumm …

    Liebe Grüße
    Gunda

    1. Sport ist das einzige wozu ich mich zu Hause auch nur sehr schwer aufraffen kann 🙈 Da schaue ich lieber Serien, und alleine muss man da auch keine Kompromisse eingehen 😉 Vielen Dank für deinen Kommentar, liebe Gunda -hab ein schönes Wochenende und bleib gesund?

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