Tag der Morgenmuffel

Tag der Morgenmuffel

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Ihr Lieben,

ich habe mich letztens total gefreut, als ich hörte, welcher Tag heute ist.

Mittwoch, ist klar! Der 7. Oktober 2020 – ist auch klar – aber heute ist auch Tag der Morgenmuffel – quasi mein Tag!

Seit Jahren bin ich ein bekennender Morgenmuffel! Und ich bin es gerne!

 

Vor dem ersten Kaffee geht nicht viel und den bekomme ich unter der Woche erst im Büro… Zuhören geht, wer antworten verlangt hat erstmal Pech gehabt. Ausnahmen gibt es da wenige, aber es gibt sie… immerhin.

Hier könnt Ihr übrigens nachlesen, dass ich mich schon 2015 als Morgenmuffel geoutet habe.

Ich kann sagen, dass es auf jeden Fall besser geworden ist, ob es am älterwerden liegt – keine Ahnung?!?

Familie und Freunde kennen meine „Macke“ und lassen sie mich ausleben, manche Kollegen haben den Dreh noch nicht raus, arbeiten aber daran und werden dezent darauf hingewiesen. Kommunikation ist eben alles.

Und um mit einem Mythos aufzuräumen, wir Morgenmuffel sind auch nicht generell schlecht gelaunt oder genervt, nur weil sie morgens noch nicht reden – sie brauchen eben erstmal Zeit zum wach werden.

Ganz schlimm finde ich übrigens Menschen, die morgens ihre Augen öffnen und voll da sind. Wie geht sowas? Was nehmen die? Manchmal würde ich das auch gerne haben, aber nur manchmal, denn ich bin ja gerne Morgenmuffel.

 

Kennt ihr die Lerchen- bzw. Eulentheorie? Ich gehöre definitiv zur Fraktion Eule – abends kann ich so richtig aufdrehen und muss mich zwingen ins Bett zu gehen, aber morgens aufstehen… Puh! Das ist ein Kampf, und die Tatsache, dass es mittlerweile morgens wieder dunkel ist, macht es nicht wirklich besser. Im Sommer bin ich also etwas weniger Morgenmuffel als im Winter. Könnte also am Sonnenlicht liegen.

Was hilft, um etwas schneller auf Betriebstemperatur zu kommen?

Musik! Mittlerweile habe ich eine GoodMorning Playlist und wenn die morgens im Bad läuft, dann kommen die Antworten für alle etwas schneller. Sektfrühstück! – vorzugsweise im Bett – hilft auch, habe ich aber leider eher selten. Also Sorry, liebe Kollegen, wenn ich Euch von Montag bis Freitag vor dem ersten Kaffee etwas weniger unterhalte, außer mit meiner Tollpatschigkeit!

 

 

Naja, man lernt damit zu leben und es gibt definitiv schlimmeres, als morgens etwas länger zu brauchen, um in den Tag zu starten. Mittlerweile weiß ich auch, dass ich diese Eigenschaft von meinem Papa habe.

Das schöne ist auch, Morgenmuffel erkennen sich untereinander und lassen sich in Ruhe. Irgendwie ein ungeschriebenes Gesetz… Und wenn Ihr Morgenmuffel im Kreise eurer Lieben habt, lasst sie muffelig sein – zumindest die ersten Stunden nach dem aufstehen… Seid nachsichtig mit ihnen, sie werden es Euch danken.

Und der heutige Tag der Morgenmuffel wird im Kalender notiert – für nächstes Jahr… Und ich denke auch, dass er gefeiert werden muss, die Flasche Sekt steht jedenfalls schon kalt 😉

 

 

 

 

 

 

PhotoCredit: VisualStatements

1 comment found

  1. Tag der Morgenmuffel, was es nicht alles gibt. 🙂
    Ich benötige auch einige Zeit um in die Gänge zu kommen, aber ich mag es den Tag langsam anzugehen.
    Liebe Grüße von
    Heike

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