2020 – Mein Rückblick

2020 – Mein Rückblick

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Ihr Lieben,

für den Rückblick auf 2019 hätte ich locker 3 Teile schreiben können, so ereignisreich und schön war dieses Jahr. 2020 sollte gefühlt noch mehr Highlights haben, aber ab März war Schluss damit.

Den Grund kennen wir alle – CORONA hat uns mächtig auf Trab gehalten und uns viele Feiern, Partys und Events versaut. Man kann es nicht anders sagen.

Januar:

Der Januar startete ruhig, und das war so gewollt. Gegen Ende des Monats artete es dann doch noch in Freizeit-Stress aus, wir schafften es tatsächlich unser traditionelles Wichteln noch im Januar zu veranstalten 😉

Februar:

Das erste Highlight sollte die lang ersehnte Apres Ski Party werden, diese fiel dann anders aus als erwartet, denn es regnete den ganzen Tag und anstatt mit vielen anderen zu feiern, saßen wir zu fünft in meiner Wohnung und machten einen gemütlichen Nachmittag daraus. Natürlich nicht ohne den obligatorischen Sekt und den ein oder anderen „Kurzen“ inklusive Apres-Ski-Party-Playlist.

Meinen Geburtstag feierte ich dafür ein ganzes Wochenende lang mit vielen, vielen Konfetti-Momenten. Und darüber bin ich im Nachhinein sowas von froh, denn es war vorerst die letzte Party mit den Lieblingsmenschen.

Danach ging es für eine kleine Wellness Auszeit nach Walchsee in Tirol. Ich konnte dort auch meine Mitreisenden überzeugen, dass ich eindeutig ein Meer-Mädchen bin und für Schnee und rodeln absolut nichts übrig habe. Sorry, Mädels!

Equipment ist alles 😉

 

Der Schein trügt – ich hatte TODESANGST!

 

Gut, dass ich den Februar so gut genutzt habe und ihn mit meinen Lieben beim feiern und wellnessen verbracht habe. Denn auf einmal wurde alles anders.

März:

Tja, dass dieser März 2020 wohl in die Geschichte eingehen würde, hätte so niemand gedacht.

Thema des Monats: Das CORONA-Virus.  Zuerst wurde nur darüber geredet, und viele unterschätzten die Auswirkungen. Ab Kalenderwoche 12 wurde es dann wirklich ernst und es gab gefühlt kein anderes Thema mehr.

Das öffentliche Leben kam zum erliegen und man musste die neu gewonnen Zeit erstmal zu nutzen wissen. Zum Glück konnte ich weiterhin ins Büro gehen und war froh über die Ablenkung. Auch meinen Nachrichten-Konsum und die Push-Up Nachrichten habe ich eingeschränkt, weil ich aus dem Gedankenkarusell gar nicht mehr raus kam. Meine Eltern gehören zur Risiko-Gruppe, ebenso wie meine Paten und einige Freunde.

Was mich völlig verwundert, dass außer Klopapier so viele Menschen Fertiggerichte hamstern. Ich habe die viele Zeit, die ich nun hatte, als Anlass genommen, neue Gerichte auszuprobieren und viel mit frischen Zutaten zu kochen. Zeit war ja gefühlt im Überfluss vorhanden.

April:

Ostern war aufgrund der Corona-Krise auch komplett anders als sonst. Ruhiger, aber nicht unbedingt schlechter.

Und mein Urlaub fällt mal wieder aus… (Nicht, dass ich das erst letztes Jahr hatte). Zum Glück ging diesmal alles recht unkompliziert und wir haben unser Geld sofort zurück bekommen.

Also Sonnenuntergang in Kirchheim, statt am Meer…

 

Mai:

So langsam gewöhnt man sich daran – Keine Feiern, keine Konzerte, nur Arbeit. Vielleicht noch einkaufen gehen und ab nach Hause. Zum Glück spielt das Wetter mit und man kann die Abende mit Video-Chats und einem Glas Wein bei solchen Sonnenuntergängen am Balkon genießen.

Auch die Gastronomie passt sich den Gegebenheiten an, natürlich gab es auch vorher schon Catering, aber viele von uns unterstützen die lokalen Gaststätten, die sich einige Specials einfallen lassen. Zum Beispiel mit der super leckeren Paella, die wir zum Geburtstag meines Papas geholt haben:

 

Urlaubsfeeling zu Hause…

 

Juni / Juli / August:

Viele Cocktails werden im Garten ausprobiert, man trifft sich zaghaft mal wieder mit Freunden zum spazieren gehen. Und wir trauen uns in kleiner Runde in die nächste Stadt zum Italiener. Am Anfang ein völlig komisches Gefühl, wieder „unter Menschen“ zu sein. Das was man letztes Jahr noch so selbstverständlich jede Woche unternommen hat, wird auf einmal ein Highlight. Mit Vorsicht und Abstand – aber tatsächlich ein Highlight.

September:

Erste Lockerungen. Es fühlt sich komisch an. Ich persönlich bin im Zwiespalt, will ich mich mit mehreren treffen, weil es nicht mehr verboten ist?

Oktober / November:

Die Tage werden wieder kürzer. So langsam zehrt es an meinen Nerven, dass gefühlt jeder Tag gleich war und ich nichts spannendes erlebt habe. Die Sonne und das Meer fehlen mir total. Außerdem das Lullusfest – Ach wie wäre es schön, wieder unbeschwert zu feiern…

Was zu meinen liebsten Beschäftigungen gehört, jetzt wo es wieder früh dunkel ist? Ich koche… Wie schon am Anfang des Jahres… Da man abends keinerlei Verpflichtungen hat, kann ich meine Leidenschaft voll ausleben. Das macht sich leider auch an meinen Hüften bemerkbar – aber es gibt ja eh keine Veranstaltungen, wo ich in meine Ausgehklamotten passen muss 😉

Muscheln mit einer Weißwein-Tomaten-Sauce

Dezember:

Ab dem 16. Dezember der zweite Lockdown mit Ausgangssperre. Was man sonst nur aus Filmen kennt, wird plötzlich Realität. Aber wer ist im Winter schon nach 21 Uhr draußen unterwegs, wenn kein Weihnachtsmarkt und keine Weihnachtsfeier stattfindet? Also alles auszuhalten, wenn wir damit uns und unsere Lieben schützen können.

Keine Weihnachtsmärkte dieses Jahr…

Weihnachten war dieses Jahr auch anders – besinnlicher, ruhiger. Ich habe zum Beispiel den 2. Weihnachtsfeiertag total genossen. Den ganzen Tag im Schlafanzug auf der Couch gegammelt und Weihnachtsfilme geschaut. Obwohl ich doch die ein oder andere wehmütige Minute hatte, weil ich einen großen Teil der Familie nicht gesehen habe. Aber wir haben uns Fotos und Videos geschickt oder telefoniert. Und so waren wir doch irgendwie zusammen.

Kann man mal machen und wenn alles überstanden ist, holen wir jede Feier, jedes Event und jede Umarmung doppelt und dreifach nach.

Die sinnloseste Investition dieses Jahr war übrigens mein neuer Reisepass 🙁 Aber ich bin wirklich, wirklich zuversichtlich, dass ich ihn bald wieder nutzen kann und darf!

Tja, das war mein Jahr 2020 und nicht alles war schlecht.

Natürlich fällt einem immer mal wieder kurz die Decke auf den Kopf und man hat Momente, in denen alles nicht so perfekt läuft – aber auch für diese Momente sollten wir dankbar sein, denn es macht uns stärker und lässt uns die schönen Momente wieder mehr schätzen.

Wie es weitergeht, kann niemand sagen, aber wir sollten – auch wenn ab und zu mal ein kleiner Rückschlag kommt – weiterhin positiv denken.

Ich wünsche Euch ein glückliches und vor allem gesundes 2021 –

Auf das alles, was immer so selbstverständlich für uns war, schnell wieder selbstverständlich wird! Mehr Konfetti, mehr Wunderkerzen, mehr Meer, mehr alles was Ihr Euch wünscht!

Kerstin hat HIER auch geschrieben, wie es Ihr ergangen ist, schaut doch mal vorbei.

 

Beitragsbild: Ivonne Rode Fotografie / alle anderen Fotos: NJ-Privat

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