Was bleibt zu sagen?!

Was bleibt zu sagen?!

Ja, was bleibt zu sagen? Nicht viel!

Da sitzen wir nun seit Mitte Dezember in unserem HomeOffice-Lockdown-Homekindergardening-Desaster.
Jeder Tag ist irgendwie gleich – klar die Weihnachtsfeiertage und Silvester waren schön, wir haben die gemeinsame „Urlaubszeit“ genossen – aber mit dem Alltag kam im Januar auch der Trott hinzu.

Mein Tag besteht aus aufstehen, frühstücken, anziehen, Zeug aufräumen, Kinder beschäftigen, etwas arbeiten, Kinder lüften, Essen kochen, Küche aufräumen, Kinder beschäftigen, Kinder ins Bett bringen, aufräumen, arbeiten. Yay!
Die Geduld aller Beteiligten ist wechselhaft, die Launen ebenso. Regen statt Schnee. Lagerkoller lässt grüßen.

Die Frage: „Wie kann ich meine Leser heute unterhalten?“ hat mir also Schweißperlen auf die Stirn getrieben. Wie soll ich jemanden gut unterhalten, wenn doch jeder Tag gleich langweilig ist, wenn genug über die ganze Situation gesprochen wurde und wenn man vor lauter Tun gar keine Zeit hat sich über alternative Themen Gedanken zu machen? Ich kann euch derzeit leider nicht mal ein neues Rezept bieten, da mir schlichtweg die Zeit fehlt experimentell zu kochen oder mal was tolles neues auszuprobieren.

Wir sind in einem komischen Modus – ein Seiltanz zwischen Hoffnung, Wut und dem Wunsch nicht verrückt zu werden. Ich will es gar nicht beschönigen und habe es kürzlich schon in meinem Newsletter geschrieben: Es gab schon sonnigere Tage in meinem Leben!

Daher seht es mir nach, wenn ich euch derzeit nicht viel bieten kann. Meine Erlebnisse beziehen sich auf die Betreuung meiner Kinder und die Zusammenarbeit mit meinen Kunden. Beides gehört hier nicht hin. I´m sorry!

Wenn die Sonne wieder öfter scheint und die Frühlingsgefühle das unschöne Coronagefühl beiseiteschieben, dann habe ich sicher wieder mehr zu teilen. Und wenn es nur ein paar schöne Aufnahmen aus meinem Garten sind oder vielleicht sogar ein langersehntes Treffen mit meinen liebsten Freundinnen bei Sekt & Sushi.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber auch der dollste Optimist (me) braucht mal einen Moment zu ausheulen.

Danach ist´s auch gleich wieder besser! Passt auf euch auf und bleibt gesund.

 

 

Photo by arash payam on Unsplash

1 comment found

  1. Tja. Was bleibt zu sagen. Ich sitze seit März 2020 im Homeoffice. Und habe seit dem niemand „getroffen“, außer Rudi, meinen Vater und aktuell nicht mal mehr meinen erwachsenen Sohn.
    Die Tage vergehen wie im Flug und sind so gleichförmig wie Zimtsterne von Aldi. Ich kann nicht sagen ob wir Oktober, Dezember oder Februar haben. Ich komme mir vor wie für 100 Jahre eingefroren. Wahrscheinlich habe ich zu viele SF-Filme gesehen.
    BG und haltet die Ohren steif
    Sunny

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